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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Chinas Industrieaktivität ging im Januar zurück, wobei der PMI auf 49,3 Punkte fiel, was auf eine Kontraktion aufgrund der schwachen Binnennachfrage hindeutet. Die Wirtschaft steht vor Herausforderungen, da die Haushalte eher sparen als ausgeben, Preiskämpfe die Unternehmensgewinne schmälern und trotz der kurzen Verbesserung im Dezember Skepsis gegenüber den Maßnahmen der Regierung zur Ankurbelung des Konsums herrscht.
Der Online-Lebensmitteleinkauf verzeichnet in Deutschland ein starkes Wachstum. Die Umsätze werden bis 2025 um über 10 % steigen, da immer mehr Verbraucher die Bequemlichkeit der Lieferung nach Hause schätzen. Anbieter wie Picnic und Rewe sind marktführend und richten sich in erster Linie an Familien und ältere Kunden, die Wert auf Zeitersparnis und Bequemlichkeit legen. Obwohl der Online-Lebensmittelverkauf derzeit nur etwa 3 % des gesamten Lebensmittelumsatzes ausmacht, wächst der Sektor schneller als der E-Commerce insgesamt, was trotz der Herausforderungen bei der Belieferung ländlicher Gebiete auf ein erhebliches Wachstumspotenzial hindeutet.
Die lokalen Behörden in China lockern die Beschränkungen für Feuerwerkskörper für die bevorstehenden Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest und bringen damit einen wichtigen traditionellen Aspekt des Feiertags zurück. Diese Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund wachsender wirtschaftlicher Frustrationen. Die Änderung der Politik ermöglicht festlichere Feierlichkeiten, während gleichzeitig eine gewisse behördliche Aufsicht beibehalten wird.
Chinas Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe fiel von 50,1 im Dezember auf 49,3 im Januar und deutet damit laut offiziellen Umfragedaten auf eine Rückkehr in den Kontraktionsbereich hin, da die schwache Binnennachfrage die Produktion zu Beginn des Jahres beeinträchtigte.
Chinas Industriesektor schwächte sich im Januar 2026 unerwartet ab, wobei der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe von 50,1 Punkten im Dezember auf 49,3 Punkte fiel und damit unter die 50-Punkte-Schwelle sank, die Wachstum von Schrumpfung trennt. Auch der Dienstleistungssektor ging auf 49,4 Punkte zurück und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Dezember 2022. Die Regierung hat Konjunkturmaßnahmen ergriffen, darunter Subventionen in Höhe von 62,5 Milliarden Yuan für den Austausch von Haushaltsgeräten und Smartphones, während die Zentralbank Zinssenkungen angekündigt und weitere Schritte zur Bekämpfung der schwachen Binnennachfrage versprochen hat.
Die Anleger rechnen mit einem politischen Konflikt zwischen Kevin Warshs Wunsch, die Bilanzsumme der Fed zu verringern, und Donald Trumps Forderung nach niedrigeren langfristigen Kreditkosten. Die Renditen für Staatsanleihen stiegen, als die Märkte Warshs historische Kritik an den Anleihekäufen der Fed bewerteten, wobei Bedenken hinsichtlich der Spannung zwischen Bilanzverkürzung und Zinssenkungen angesichts hoher Staatsverschuldung und Inflation bestanden.
Die Schweizer Pharmariesen Novartis und Roche haben ihre Lobbyausgaben in den USA im Jahr 2025 deutlich erhöht: Roche gab 11,5 Millionen Dollar aus, Novartis 7,9 Millionen Dollar. Dies geschah vor dem Hintergrund des Drucks der Trump-Regierung, die mit Zöllen von bis zu 200 % drohte, sollten die Arzneimittelpreise nicht sinken. Beide Unternehmen unterzeichneten individuelle Vereinbarungen mit der US-Regierung, um bestimmte Preise zu senken und im Gegenzug Schutz vor Strafen zu erhalten. Die Pharmaindustrie gab 2025 insgesamt die Rekordsumme von 452 Millionen Dollar für Lobbyarbeit aus, wobei über 1800 Lobbyisten in Washington tätig waren.
Die erste Februarwoche 2026 hält für Anleger einen vollen Terminkalender bereit: Neben der Zinsentscheidung der EZB stehen wichtige Unternehmensergebnisse von Novartis, UBS und US-Unternehmen wie PepsiCo und Disney an. Geopolitische Spannungen aufgrund der Beziehungen zwischen den USA und dem Iran sowie des Waffenstillstands zwischen der Ukraine und Russland sorgen für Unsicherheit an den Märkten, während die Ölpreise angesichts der Spannungen um 10 % gestiegen sind. Die US-Arbeitsmarktdaten und die Führungswechsel bei der Federal Reserve unter der Trump-Regierung tragen zur komplexen Investitionslandschaft bei, wobei die gemischte Entwicklung der globalen Märkte im Januar den Ton für die kommende Woche angibt.
Der Euro ist zum ersten Mal seit 2021 über 1,20 gegenüber dem US-Dollar gestiegen, angetrieben durch die Dollarschwäche, die durch die politische Unsicherheit in den USA und Handelskonflikte verursacht wurde. Der starke Euro stärkt zwar die Kaufkraft für Importe und kann zur Eindämmung der Inflation beitragen, beeinträchtigt jedoch die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Exporteure im Ausland. Die EZB beobachtet eher die Geschwindigkeit der Wechselkursentwicklung als bestimmte Niveaus, aber eine weitere Aufwertung könnte politische Reaktionen nach sich ziehen. Trotz der Gewinne ist es weiterhin unwahrscheinlich, dass der Euro die globale Dominanz des Dollars als wichtigste Reservewährung in Frage stellen wird.
Der Artikel wirbt für den Abonnementdienst „Monetary Policy Radar“ der Financial Times und hebt dessen Besonderheiten hervor, darunter fundierte Wirtschaftsanalysen, Einblicke in die Zentralbanken und alternative Datensätze. Er stellt das fachkundige Redaktionsteam vor, das aus erfahrenen Ökonomen und Journalisten besteht, die Analysen darüber liefern, wie sich Änderungen der Geldpolitik auf Investitionen auswirken könnten.

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